Emotionale Störungen

Emotionale Störungen des Kindesalters bezeichnen eine Gruppe von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen, bei denen Angst durch bestimmte, im Allgemeinen ungefährliche Objekte, die sich außerhalb der Person befinden, hervorgerufen wird.

Zu der Gruppe von emotionalen Störungen werden Störungen gezählt, die eine Verstärkung normaler Entwicklungen darstellen. Darin unterscheiden sie sich von den Phobien. Bei den Emotionalen Störungen steht die Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation im Vordergrund, die im Allgemeinen ungefährlich ist.

Es ist beispielsweise häufig so, dass Kinder eine gewisse Angst bei der Trennung mit den Eltern verspüren. Selten tritt diese Phase vor dem 6. Monat ein, ab dem 5. Lebensjahr ist dieses normale Phänomen kaum noch zu beobachten. Im Allgemeinen wird dies durch die sich entwickelnde Bindung des Kindes an die Eltern erklärt. Trennungsangst tritt häufig in Situationen auf, in denen eine Zuneigungsperson das Kind, zumeist in einer unbekannten Umgebung, kurz oder längerfristig zurückgelassen hat. Einen Störungswert erhält dieses normale Verhalten des Kindes erst, wenn „eine unübliche Ausprägung, eine abnorme Dauer über die typische Altersstufe hinaus und durch deutliche Probleme in sozialen Funktionen" vorhanden ist. So kann beispielsweise der Besuch der Grundschule für ein an dieser Störung leidendes Kind gänzlich unmöglich werden. Auch muss dieses Verhalten bereits in der frühen Kindheit einsetzen. Erst dann kann, wie in diesem Beispiel von einer Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters, wie sie unten aufgeführt ist, gesprochen werden.

Auch eine Phobische Störung des Kindesalters, wie sie unten aufgeführt ist, stellt eine Verstärkung von entwicklungstypischen Trends in der Kindheit dar. Es ist in der Entwicklung von Kindern typisch, dass sie vor bestimmten Dingen oder Situationen Angst haben. Bei einer Vielzahl von Kindern ist Angst vor Dunkelheit und Gewitter oder die Angst vor Gespenstern oder Hunden normal ausgeprägt und kann als typische Phase in der Entwicklung gesehen werden. Auch um diese spezielle Störung diagnostizieren zu können, muss eine besondere Ausprägung der Angst beim Kind vorhanden sein. Das Kind muss Situationen, in denen es den angstbesetzten Dingen ausgesetzt ist, deutlich vermeiden.

Bei der Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters findet sich eine durchgängige oder wiederkehrende altersunangemessene Furcht vor Fremden oder Meiden von diesen. Diese Angst kann sowohl Erwachsene als auch Kinder betreffen. Erste Anzeichen einer entwicklungspsychologisch angemessenen Angst vor Fremden können im Alter von 6–8 Monaten beobachtet werden. Besonders stark ist sie mit 10–12 Monaten ausgeprägt. Ab dem 12. Monat nimmt diese Angst langsam wieder ab.

Bei der Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität zeigt sich ein besonders stark ausgeprägtes Konkurrieren mit einem neugeborenen Geschwister, welches in besonders schweren Fällen zu offener Feindseligkeit und körperlicher Gewalt führen kann. Auch Angst, sozialer Rückzug sowie der Verlust der Blasen- Darmkontrolle kann eine Ausprägung dieser Störung sein.

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